Modernisierung eines denkmalgeschützten Industriebaus
1 Farbflächen zeichnen Struktur nach
2 Fassade mit Klinkerriemchen
3 Neu gestaltete Erschließungszonen
4 Transluzente Medienwand
Das Gebäude
Die architektonisch hochwertige Substanz des ab 1898 errichteten, im Stil der 50er Jahre wiederaufgebauten Hauses verlangte nach einem Sanierungskonzept, dessen moderne Formensprache die Stilmerkmale der jeweiligen Bauepochen respektiert.
Die überarbeitete Fassade zeichnet voluminös die Grundstruktur nach. Der Windfang als lichtdurchfluteter Kubus gibt den Blick auf eine transluzente Medienwand frei, die in abstrakter Form die Inhalte des Medienhauses darstellt. Im Spiel von Kunst- und Tageslicht beherrscht sie die räumliche Wirkung.
In den Fluren greifen Boden und Wand mäanderförmig ineinander. Verborgene Lichtquellen tauchen die Korridore in gleißendes Licht, die Treppenhäuser leuchten in kräftigen Farben.
Die Besonderheiten
Neugestaltung Foyer, Vorstands- und Konferenzetage, Erschließungszonen