Neubau Dreifachturnhalle als Erweiterung einer bestehender Schulanlage
1 Topographie und Hallendach
2 – 4 Offene und geschlossene Bänder
5 – 6 Parallele Anordnung - Detail Dach
Das Gebäude
Die Gesamtanlage wurde in drei parallele Zonen unterteilt, die terrassenförmig die Ausläufer des Schroffen hinunter angeordnet sind: bestehende Hallen, neue Funktionsbereiche für alte und neue Hallen, die neuen Spielfelder. Über einen Teil der neuen Spielfelder erstreckt sich die Hallenüberdachung.
Die Funktionsbereiche führen die vorhandene Topographie aus Schulbauten und Hangkante als Sockelgeschoss fort, auf dem sich die Überdachung abstützt; vier Höfe belichten die angrenzenden Umkleiden und Erschließungsbereiche.
Die Hallenüberdachung ist ein Raumtragwerk, dessen Gurte und Diagonalen aus herkömmlichen Holzwerkstoffplatten zusammengesetzt und mit Schraubpressklebung verbunden werden. Die Halle fügt sich, auch von den umgebenden Bergen aus, durch ihre Gliederung, Materialität und Form in die kleinteilige Struktur Brannenburgs ein.